Nicht nur das Gericht, sondern auch die Öffentlichkeit macht sich ein Urteil. Das mediale Interesse an Justizfällen wächst, Straf- und Zivilprozesse eignen sich zunehmend als Medienspektakel.

Ob der Staatsanwalt noch ermittelt oder der Gegner die Sammelklage noch vorbereitet: Lange bevor eine „große Sache“ vor Gericht kommt, bringen sich die Prozessparteien medial bereits in Stellung. Die mediale Resonanz wird für Betroffene sofort unangenehm spürbar.

„Ist der Ruf erst ruiniert …“ gilt dabei nicht – Niemand möchte sich durch einen schweren Reputationsschaden einen anderen Lebensstil aufzwingen lassen oder den Unternehmenswert mindern.

Die zerstörte Reputation wiegt oft schwerer als die gerichtliche Niederlage. Die zerstörte Reputation bleibt oft noch lange nach verbüßter Strafe spürbar, denn das Ansehen ist etwas höchst Persönliches.

Unsere Aufgabe ist es, Reputationsschäden abzuwenden, indem wir die Interessen unserer Klienten gegenüber der Öffentlichkeit durchsetzen.

Der Zeitraum vor dem Prozess (zB wenn Anzeige erstattet wird) ist dafür sehr wichtig: für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Im Medienzeitalter muss zielgerichtete Litigation-PR rasch wirken, denn „wer schweigt, der stimmt zu“.

An Seite der Rechtsanwälte sorgen wir für die bestmögliche Wahrung der Interessen unserer Klienten: Im Verhandlungssaal wie in der Öffentlichkeit – und zwar von der Erhebung erster Anschuldigungen über das Ermittlungsverfahren bis über die Rechtskraft hinaus.